Buchempfehlung “Der erfolgreiche Webdesigner”
17. Februar 2009 von Thomas | 4 Kommentare
Ein großes Lob und vielen Dank an Nils Pooker für dieses Buch. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ein schlichtes Buch meine Einstellung zu meinen Kunden und zu mir selbst so sehr verändern kann. Mag die Phrase noch so abgedroschen sein, aber dieses Buch hat mir die Augen geöffnet und ich gehe jetzt viel ruhiger und ausgeglichener in Kundengespräche.
Vor Allem das erste Kapitel hat mir gefallen. Hier zeigt der Autor unmissverständlich die Hintergründe der unterschiedlichen Wahrnehmung von Kunde und Webdesigner auf. Die regt nicht zuletzt zum Nachdenken über sich selbst als Webdesigner an. Umfangreiche Checklisten, beispielsweise für ein erstes Kundengespräch, runden dieses Kapitel ab.
Die drei anderen Kapitel widmen sich den Grundlagen einer erfolgreichen Selbstständigkeit, Projektplanung und -management und Marketing, jedoch in einer weitaus mehr erfrischenderen Art, als es diese Begriffe vermuten lassen. Auch nicht zu kurz kommen dort Themen, wie Webstandards und Benutzbarkeit des zu erstellenden Webauftritts. 8 Gastautoren berichten über ihre Erfahrungen mit verschiedenen CMS- oder Blogsystemen.
Fazit: Nicht nur für selbstständige Webdesigner ist dieses Buch eine nie langweilig zu lesende Lektüre. Eigentlich für jeden ein Muss, der schon mehr als einmal seine Kunden “nicht verstanden” hat.









1. Rui
Kommentar vom 19. Februar 2009 um 11:29
Ich kenne mich in diesem Bereich nicht so gut aus und ich möchte mich aber auf diesem Gebiet etwas weiter entwickeln und bin gerade auf der Such nach einem passenden Buch und ich würde gerne wissen, ob sie mir das Buch auch empfehlen können. Also ich habe wirklich nicht viel Ahnung und ich würde mich eher als Anfänger bezeichnen. Ist das Buch denn da für mich auch was? Oder wäre da ein anderes Buch vielleicht besser? Ich weiß wirklich nicht viel darüber und fange sozusagen bei 0 an.
2. Archilles
Kommentar vom 25. Februar 2009 um 20:48
Die Leseprobe macht einen guten Eindruck, auch wenn sie dann mitten im Text aufhört. Etwas unschön.
Ich kenne das aus dem privaten Umfeld, wo ich schon einiges gemacht habe. Wenn derjenige noch kein klares Bild vom Konzept hat, versuche ich ihn so zu lenken, daß dessen Verwirklichung simpler und damit weniger fehleranfällig ist. Das beugt dem vor, daß er etwas möchte, wo man als Techniker nur sagt: “Das kann man _so_ nicht machen. Das wäre $beliebigerWeicherKraftausdruck”. Dadurch wird sein Wunsch trotzdem erfüllt und ich brauche weniger Baldrian
3. Bertram
Kommentar vom 26. Februar 2009 um 20:14
Also ich kann dieses Buch auch nur weiter empfehlen, es hat mir schon sehr bei meinen Gesprächen mit Kunden weiter geholfen. Zwar ist der Kunde immer noch König, doch so manches Mal muss man ihn auf Umwegen dazu bringen, dass er auch mal einen Ratschlag vom Fachmann annimmt. Ich hatte auch schon Kunden, die alles besser wussten als ich, da braucht man schon sehr viel Fingerspitzengefühl, um sie in die richtige Richtung zu bringen.
4. Heike
Kommentar vom 26. Februar 2009 um 23:26
Der Kunde ist immer noch König? Na ich weiß nicht. Bei vielen mag das noch so sein, aber bei vielen ist das auch nicht mehr so. Man wird nur noch als Nummer behandelt. Vielleicht sollte man denen dieses Buch geben und dann lernen sie vielleicht auch mal wieder, wie man mit solchen Leuten umgeht. Das Buch habe ich selbst noch nicht gelesen, aber ich habe schon gehört, dass das Buch nicht schlecht sein soll. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob ich es lesen würde.